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RCDS fordert maximal 6 € Rundfunkgebühr für Studenten
Bundesweite Unterschriftenkampagne „Genug GEZahlt!“ gestartet

Berlin, 10. Mai 2012 - Mit einer bundesweiten Unterschriftenkampagne unter dem Titel „Genug GEZahlt!“ fordert der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) eine Absenkung der monatlichen Rundfunkgebühr für Studenten. Hintergrund ist eine Reform der Rundfunkgebühr, die zum 01. Januar 2013 in Kraft tritt: Danach muss künftig für jede Wohnung der volle monatliche Betrag von 17,98 € gezahlt werden, unabhängig davon, ob der Wohnungsinhaber ein Rundfunkempfangsgerät besitzt oder nutzt. Einzig BAföG-Empfänger sind von der Zahlungspflicht befreit.

Der RCDS fordert eine Absenkung der monatlichen Gebühr für Studenten von 17,98 € auf maximal 6 €. BAföG-Empfänger sollen nach wie vor befreit bleiben. Auf der Internetseite www.genug-gez-zahlt.de können sich Bürger eintragen und so das Ziel der Kampagne unterstützen. Zusätzlich werden in den nächsten Wochen RCDS-Gruppen an vielen Hochschulen Unterschriften für eine studentenfreundliche Rundfunkgebühr sammeln.

„Die für 2013 beschlossene Reform trifft Studenten mit voller Wucht“, begründet RCDS-Bundesvorsitzender Frederik Ferreau die Kampagne: „Sie werden künftig in gleicher Höhe zur Kasse gebeten wie Berufstätige. Im Gegensatz zu diesen verfügen aber die meisten Studenten nicht über ein regelmäßiges Einkommen. Steigerungen bei Miet- und Lebenshaltungskosten treffen Studenten momentan besonders hart und werden ja auch nicht durch Lohnzuwächse ausgeglichen. Vor diesem Hintergrund ist es völlig inakzeptabel, dass die für den Rundfunk zuständigen Bundesländer auf eine Ermäßigung der Rundfunkgebühren für Studenten verzichten wollen. Wir hoffen nun auf möglichst breite Unterstützung unserer Kampagne, um die Länder doch noch zu einem Einlenken bewegen zu können“, so Ferreau, der auch Mitglied im CDU-Bundesvorstand ist.

Weitere Informationen zur Kampagne unter: www.genug-gez-ahlt.de.

( 10.05.2012 -  Weitere Infos: www.genug-GEZ-ahlt.de -  RCDS Bundesvorstand )


Ferreau: „Schavan muss sich an ihren eigenen Maßstäben messen lassen“
RCDS fordert lückenlose Aufklärung der Plagiatsvorwürfe gegen Bundesbildungsministerin Schavan

Berlin, 06. Mai 2012 - Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) fordert Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) zur lückenlosen Aufklärung der gegen sie erhobenen Plagiatsvorwürfe auf. Am vergangenen Mittwoch waren in dem unter einem Pseudonym betriebenen Blog „schavanplag“ Auszüge aus der Doktorarbeit der Ministerin als Plagiate eingestuft worden. Mehrere Plagiatsexperten haben inzwischen unabhängig voneinander die Ernsthaftigkeit der Vorwürfe bestätigt. Die Promotionskommission der Universität Düsseldorf wird sich mit Schavans Arbeit beschäftigen.

Aus Sicht des RCDS hängt alles Weitere maßgeblich von der Entscheidung der Düsseldorfer Promotionskommission ab: „Im Fall Karl-Theodor zu Guttenberg hat Frau Schavan erklärt, sie schäme sich nicht nur heimlich für dessen Fehlverhalten. Nun muss sie sich an ihren eigenen Maßstäben messen lassen. Dass eine Bildungsministerin über jeden wissenschaftlichen und moralischen Zweifel erhaben sein muss, ist für uns eine Selbstverständlichkeit“, sagt der RCDS-Bundesvorsitzende Frederik Ferreau, der zugleich Mitglied des CDU-Bundesvorstandes ist.

Der RCDS erwartet von Frau Schavan eine aktive und lückenlose Aufklärung der Vorwürfe: „Für eine Bildungsministerin genügt es nicht, sich hinter der Anonymität des schavanplag-Bloggers zu verstecken. Sie muss uns vielmehr eine erneute Salami-Taktik wie im Fall zu Guttenberg ersparen und endlich umfassend Stellung nehmen“, so Jura-Doktorand Ferreau abschließend.

( 06.05.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


Freie Bildung für weißrussische Studenten!
RCDS unterstützt weißrussische Exil-Uni mit bundesweiter Spendenkampagne

Berlin, 20. April 2012 - Mit einer bundesweiten Kampagne unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzleramtsminister Ronald Pofalla, MdB, ruft der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) zur Unterstützung weißrussischer Studenten auf: Durch Spenden- und Verkaufsaktionen werden im Sommersemester 2012 an den deutschen Hochschulen Gelder eingesammelt, um damit Stipendien zu finanzieren, die weißrussischen Jugendlichen ein freies Studium an der „European Humanities University“ (EHU) in Vilnius ermöglichen sollen.

Die EHU wurde 1992 in Minsk gegründet und feiert in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Jedoch musste sie 2004 auf Druck des Regimes von Präsident Lukaschenko ihre Tore in Weißrussland schließen. 2005 erfolgte unter enormen organisatorischen und finanziellen Schwierigkeiten die Wiedergründung als Exil-Universität in der litauischen Hauptstadt Vilnius. Derzeit studieren dort etwa 2000 Studenten in geistes- und gesellschaftlichen Fächern. Aufgrund der niedrigen Durchschnittsgehälter in Weißrussland und den vergleichbar teuren Lebensbedingungen in Litauen steht die Möglichkeit eines Studiums an der EHU nur wenigen weißrussischen Jugendlichen offen.

„Wir wollen möglichst vielen unserer weißrussischen Kommilitonen ermöglichen, was uns Deutschen ganz selbstverständlich erscheint: ein freies Studium ohne ideologische Kontrolle und Diskriminierung“, sagt RCDS-Bundesvorsitzender Frederik Ferreau zu den Zielen der Kampagne. „Zugleich möchten wir in Deutschland ein Bewusstsein dafür schaffen, dass nur wenige hundert Kilometer von uns entfernt immer noch ein totalitäres Regime existiert, welches das Menschenrecht auf freie Bildung mit Füßen tritt“.

Aus Sicht des Schirmherrn, Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, leistet die EHU einen wichtigen Beitrag für eine demokratische Zukunft Weißrusslands: „Die EHU ist nicht nur ein Ort der Freiheit für Forschung und Lehre, sondern der Freiheit schlechthin. Sie bildet ein Netzwerk für die Zukunft eines Weißrusslands, in dem Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gelebt und gewahrt werden“, erklärt Pofalla, der bereits mehrmals die EHU besucht und sich dort mit Studenten getroffen hat.

Die Kampagne läuft noch bis Ende Mai. Anschließend werden die eingeworbenen Spenden im Rahmen des Jubiläumsfestakts der EHU am 08. Juni in Vilnius übergeben. Weitere Informationen zur EHU und der Möglichkeit zu spenden, können beim RCDS-Bundesverband (Kontaktdaten unter www.rcds.de) erfragt werden. Das Spendenkonto für die Kampagne lautet:

Konto: 100 118 3076
BLZ: 120 300 00
Deutsche Kreditbank AG
Kontoinhaber: RCDS Bildungs- und Sozialwerk e.V.
Verwendungszweck: Freie Bildung für Weißrussland

( 20.04.2012 -  RCDS Bundesvorstand )


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